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Gruppen von Göttern, Personifikationen usw.


Gruppen

Auf dieser Seite geht es um die vielen Gruppen von Göttern und Gestalten, die unter einem Namen zusammengefasst sind.
Man weiß nur nie wer z.B. alles zu den Musen gehört. Deswegen also hier die Auflistung all dieser Sammelbegriffe samt ihrer Mitglieder:


göttliche


Chariten (Grazien, Agrauliden)

Die segenspendenden Göttinnen der Anmut sind ein Dreiverein, deren Zahl und Funktionen häufig schwanken. Mit Affinität zu Genien der Natur verschmelzen sie mal mit den Horen, mal mit den Musen. Die Agrauliden - hier mit den Chariten identisch - werden anderen Quellen nach auch einzeln als Göttergruppe genannt.
Die Chariten gelten als Töchter des Zeus und der Nymphe Eurynome. Zu ihren Grundfunktionen zählt das Schenken vegetativer Fruchtbarkeit, Seelenheil als auch Schönheit und Anmut.
Es werden aber auch Zuordnungen zu Charon oder zu Charis Hegemone genannt.
Aufgelistet sind die hellenischen Namen und die attischen Kulttitel:

Aglaia (Glanz) - Auxo (Blüte), Euphrosyne - Karpo (Wuchs), Thalia - Thallo (auch Hegemone - Reife)


Chthonier (chthonische Götter)

Sie stellen ein Gegenteil der Olympier dar und sind eher die finsteren Gottheiten der Antike.
Die Chthonier gelten als erdverbundenen, mit Affinität zur Nacht, Finsternis und dem Tod:

Gaia, Hades, Pluto(n), Persephone, Hekate, Erinyen, Nyx, Tartaros, Erebos
und seltener genannt: Thanatos, Thaumas (,Demeter, Asklepios)


Erinyen

Unheilvoll und blutrünstig kommen die griechischen Rachgöttinnen daher. Später mit fruchtbarkeitsfördernder Milde verblassend ist der Hauptwesenszug der Töchter des Uranos und der Gaia die unersättliche Gier nach Rache:

Alekto (die nie ablassende), Megaira (die Neiderin), Tisiphone(1) (die den Mord rächende)


Giganten

Entstanden aus dem Blutstropfen von Uranos' Entmannung erscheinen sie als göttliche Urwesen. Laut Apollodor haben sie bis zu fünfzig schlangenbeschuppte Füße sind furchtbar und riesig an Gestalt und schleudern Felsen und brennende Bäume zum Himmel, initiiert von den Rachegelüsten der GaiaGaia, die grollend über das Schicksal der Titanen die Giganten vollends unsterblich machen will. Zeus kommt ihr zuvor (er findet das Kraut zuerst) und sichert sich auch noch die Hilfe seines Sohnes Herakles, da nach einem Orakel diese Gigantomachie von den Olympiern nur mit Hilfe eines Sterblichen gewonnen werden kann.
Die einzige zusammenhängende überlieferung stammt von Apollodor, der die folgenden nennt, obwohl man von bis zu 150 Giganten spricht:

Porphyrion (König),Alkyoneus, Enkelados, Mimas, Ephialtes, Polybotes, Eurytos, Klytios, Pallas(?), Hippolytos, Gration, Agrios, Thoon


Gorgonen

Schlangenleibig und mit Schlangenhaaren sind die Pfeil-und-Bogen-kundigen Töchter der Meerungeheuer Phorkys und Keto. Ihre Blicke versteinern auf der Stelle den Sie anblickenden.
Häufig werden drei Gorgonen genannt, von denen eine - Medusa, die jüngste - sterblich ist.
Held Perseus, der sich stehenden Fußes in die an einen Felsen angekettete Opferbraut Andromeda verknallt, benutzt den zuvor - der nicht nur sterblichen sondern auch schwangeren Gorgo - abgehackten Kopf, um das Meerungeheuer, das genauso begierig nach Andromeda ist, zu versteinern, wobei er auf Pegasos reitet, der der sterbenden Medusa zusammen mit Chryasor aus dem Hals offenen gesprungen kam.
Während Perseus mit Andromeda glücklich wird, landet das Gorgohaupt bei Athene, die es auf ein Schild knüpft und das ganze dann Aigis nennt.
Hier sind die Gorgonen, wie sie u.a. Hesiod in seiner Theogonie nennt:

Euryale, Stennho (Sthenho), Medusa


Graien (Phorkyaden)

Eigentlich drei alte, blinde Weiber, die zusammen nur ein Auge haben, das sie untereinander austauschen und für ihr Leben gern Menschenfleisch essen. Mitunter werden aber auch vier Namen genannt:

Aello(1), Enyo(2), Deino, Pemphredo


Harpyien

Harpyien sind geflügelte, Vögeln ähnliche Windgeister mit menschlichen Köpfen. Sie sind nirgends genauer beschrieben und eigentlich nur als Räuberinnen bekannt.
Als Strafe für seine Frevel rauben und besudeln sie die Speisen des Phineus, bis die Boreaden Kalais und Zetes - unterwegs auf der Fahrt der Argonauten - sie vertreiben können.
Hesiod nennt zwei Töchter des Thaumas und der Okeanide Elektra. Nach Homer gab es eine dritte, Podarge, die dem Westwindgott Zephyros die unsterblichen Rosse des Achilles gebar.
Aus weiteren Quellen stammen bis zu vier Namen:

Aello(2), Kelaino, Okypete, Podarge


Hektoncheiren (hundertarmige)

Die Hundertarmigen sind drei Urweltwesen mit fünfzig Füßen und - wie der Name schon sagt - hundert Armen und laut Hesiods Theogonie Söhne von Uranos und Gaia.
Zeus befreit sie aus dem Tartaros, und diese zeigen sich darauf hin erkenntlich, indem sie den Olympiern im Krieg gegen die Titanen helfen, die sie dann später auch bewachen.
Man kennt die drei aus späteren Zeiten auch als Gehilfen des Hephaistos:

Briareos, Gyes, Kottos


Heliaden


Als Heliaden werden die sieben Töchter des Helios und der Klymene(1) bezeichnet, die vor allem dadurch bekannt sind, dass sie sich aus Trauer um ihren tödlich verunglückten Bruder Phaeton in Pappeln verwandeln und ihre Tränen zu Bernstein werden (Ovids Metamorphosen). Folgende werden häufig genannt:

Phaethusa (lt. Ovid die älteste), Aigle(3), Klytie, Lampetia, Leukothoe


Hesperiden

Die bis zu 11 hellstimmigen Töchter der Nacht (Nyx) und des Atlas werden in wenigen anderen Quellen auch als Töchter von Phorkys und Keto genannt. Als Mutter kommt auch Hesperis mit Atlas als Vater in Betracht.
Sie bewachen die goldenen äpfel und pflegen die Fruchtbäume des Göttergartens "jenseits des Okeanos" (im äußersten Westen). Den Baum mit den goldenen Früchten (Symbol ewiger Jugend) hatte Gaia als Hochzeitsgeschenk für Zeus und Hera sprießen lassen.
Herakles kann sich während einer seiner zwölf Arbeiten mit Hilfe einer doppelten List die Unterstützung des Atlas sichern, der in dessen Auftrag den Wächterdrachen Ladon tötet und die äpfel raubt. Folgende vier Hesperiden nennt Apollodor:

Aigle, Erytheia, Hesperia und Arethusa (bei Hesiod sind die letzten beiden zu Hesperethusa verschmolzen)


Horen

Horen sind ursprünglich Verkörperungen des Wachsens, Blühens und Reifens der Natur, später überwiegend der Jahreszeiten.
Zugleich wurden sie durch ihre Abstammung von Themis und Zeus und durch ihre Namen aber auzch in die sittlich-politische Sphäre erhoben.
Namen, Anzahl und Abstammung der Horen sind in den vielen überlieferungen nahezu gleich. Die Funktion ist in Klammern angezeigt:

Dike (Gerechtigkeit), Eirene (Frieden), Eunomia (Ordnung)


Kentauren

Die bekannten Mischwesen (deutsch Zentauren) mit Pferdunterleib und dem Oberkörper eines Menschen stammen aus Thessalien, teilweise aus Akadien und werden in der Regel nur auf dem Festland lokalisiert.
Nach einer Erzählung des Pindar stammen sie alle von Kentauros ab.
Kentauros aber ist das Produkt von Ixion. Dieser verguckte sich in Hera und stellte ihr nach; jedoch wurde er durch eine Wolke ("Nephele"), die der Göttin glich, getäuscht und vergnügte sich statt dessen mit dieser.
Der erzeugte Sohn soll sich mit den Stuten vom Pelion begattet und so das Heer der Kentauren gezeugt haben.
Gemeinhin gelten sie als streit- und kriegslustige Wesen, die auch als Personifikationen der verheerenden Natur gelten.
Auf der Hochzeit des Lapithen Peirithoos - eines Nachfahren des Ixion - mit der Hippodameia waren die Kentauren als Gäste geladen jedoch schnell vom Wein berauscht und begierig auf die anwesenden Frauen. Im sogenannten Lapithenkampf (auch Kentauromachie) werden sie aber von den Lapithen überwältigt und vertrieben.
Eine besondere Rolle spielt

Cheiron,

der als Sohn des Kronos, der der Nymphe Philyra in Gestalt eines Hengstes beiwohnte, gilt, sich aber nicht nur durch seine Abstammung, sondern vor allem durch seine Milde und Gerechtigkeit von den anderen unterscheidet.
Cheiron ist Arzt, Kräuterkundiger, Erzieher vieler Helden und als Gott unsterblich.


Keren

Auch einzeln als Ker sind sie die Personifikation des Todes. Sie gelten als finstere Todesfeen, die der Hekate oder der Nacht (Nyx) zugeordnet werden. In der Mehrzahl treten sie allgemein zu dritt auf.


Kyklopen

Die "Rundaugen" gelten als Söhne des Uranos und der Gaia. Sie sind titanenhaft riesig und haben nur ein Auge auf der Stirn.
Sie werden von ihrem Vater in den Tartaros geworfen, jedoch von Kronos vorrübergehend und von Zeus endgültig befreit. Ihm schmieden sie Wetterstrahl, Blitz und Donner, Pluton die Tarnkappe, Poseidon den Dreizack.
Sie sollen auch die Erbauer der Burgen von Tiryns und Mykene sein.
Nach späteren überlieferungen leben sie als Schmiedegesellen des Hephaistos und sind im Normalfall drei:

Arges (Strahler), Brontes (Donnerer), Steropes (Blitzer)

Der Kyklop Polyphem der von Odysseus ausgetrickst wurde, ist jedoch eine Ausnahme und ebenso wie seine Brüder ein Sohn des Poseidon.


Musen

Die Götinnen der schönen Künste - wer kennt sie nicht - stellen einer der wichtigsten Gruppen von Gottheiten und Personifikationen dar. Von der Muse geküsst ist man, wenn man Inspiration und Ideen in seinem Fach hat, also die Hilfe der Kunstgötinnen bekommt, die selbst die Inspiration darstellen.
Sie sind Töchter des Zeus von der Mnemosyne, mit Apollon Musagetes (Musenführer) verbunden und in jedem Sinne positiv auch wenn sie Herausforderer, die sich ein Messen mit ihnen anmaßen, hart bestrafen.
Ihre uns geläufigen Zuordnungen zu bestimmten Kunstgattungen ist im altgriechischen eher vage zu betrachten:

Kalliope als Hauptmuse (Epik, Saitenspiel), Kl(e)io oder Clio (Historik, Kithara), Erato (Liebeslyrik, Gesang und Tanz), Euterpe (Flötenspiel), Melpomene (Tragödie, Trauergesang), Poly(hy)mnia (Tanz, Pantomime, Geometrie), Thaleia (Komödie, Unterhaltung), Terpsichore (Tanz, Lyra), Urania (Astronomie)


Moiren

Atropos, Lachesis, Klotho


Nereiden

Pauly:
Amphitrite, Thetis, Glauke, Galene, Kymo, Kymodoke, Kymothoe, Psamathe, Eulimene, Nesaie, Neso, Speio, Dynamene, Aktaie, Ianeira, Ianassa, Hippothoe, Hipponoe, Doto, Eudore, Doris, Apseudes, Nemertes, Pronoe, Themisto, Agaue, Erato, Klymene(2), Thaleia, Amphitrite, Thetis, Galateia, Psamathe(Nr?)

Apollodor:
Glaukonome, Nausithoe, Halie, Erato, Sao, Amphitrite, Eunike, Thetis, Eulimene, Agave, Eudore, Doto, Pherusa, Galateia, Aktaie, Pontomedusa, Hippothoe, Lysianassa, Kymo, Eione, Halimede, Plexaure, Eukrante, Proto, Kalypso, Panope, Kranto, Neomeris, Hipponoe, Ianeira, Polynome, Autonoe, Melite, Dione, Nesaie, Dero, Euagore, Psamathe, Eumolpe, Ione, Dynamene, Keto, Limnoreia


Nymphen

    Meliai (Melische Numphen)
    Naiaden (Wasser)
        Hydriaden
        Ephydriaden
        Leimoniades (Wiese)
        Kepides (Gärten)
    Ore(i)aden (Epimeliden)(Berge)
        Napaiai (Schlucht)
        Alseides (Wälder)
    Dryaden (Hamadryaden)(Bäume)
    Thyaden
    Hekates


Okeaniden

Acheloos (Chef der Flüsse), Alpheios, N(e)ilos, Tyche (Zufall), Klymene, Pleione, Dione, Doris, Kallirhoe, Elektra, Metis

Unterweltflüsse:
Acheron, Kokytos, (Pyri)phlegeton, Styx


Pleiaden

Alkyone, Elektra, Kelaino, Maia, Merope, Sterope, Taygete


Satyre


Silene


menschliche


Argonauten

Um seinen Neffen Iason los zu werden und wenn möglich ins Verderben zu schicken, gibt Pelias ihm den Auftrag, das goldene Vlies des Phrixos von König Aietes von Kolchis aus dem Sonnenland Aia zu holen.
Daraufhin baut Argos(1) mit Hilfe von Athene die Argo (mit eingebautem Orakel), während Iason die meisten der bekannteren Helden aus ganz Griechenland um sich schart.
Vom Hafen von Iolkos fahren sie los und passieren mehrere Stationen:
Auf Lemnos haben die Argonauten "Umgang" mit den Lemnerinnen, die Ihre Männer ermordet hatten. Iason heiratet deren Königin Hippsipyle
Es folgt Einweihung in die Mysterien auf Samothrake.
Auf Kyzikos erlegt Herakles die Feinde der Dolionen, deren König Kyzikos sie gastlich aufnimmt aber später im nächtlichen Kampf fällt.
In Kios in Mysien sammelt Herakles Holz für ein neues Ruder, während eine Quellnymphe seinen Liebling Hylas entführt. Herakles bleibt auf der Suche nach ihm zurück und der Meergott Glaukos(1) orakelt, dass dies schicksalbestimmt sei.
Bei den Bebrykern gewinnt Polydeukes, einer der Dioskuren, einen Faustkampf gegen deren König Amykos. Die Argonauten besiegen schließlich die Bebryker.
In Salmydessos, nahe des Bosporus', verscheuchen die Boreaden die Harpyien, die das Essen des blinden Phineus beschmutzten. Der revangiert sich und weissagt den Argonauten.
Auf Phineus Rat schicken die Argonauten eine Taube durch die Klappfelsen der Symplegaden, und diese wird wie wenig später die Argo nur am Heck erwischt, worauf hin die Felsen für immer stillstehen.
Bei den Maryandynern in Bithynien sterben Idmon und Tiphys, gefolgt von einem "Besuch" der Amazonen.
Auf der Aresinsel bei Kerasus verscheuchen die Argonauten die Stymphalischen Vögel und nehmen die schiffbrüchigen Söhne des Phrixos auf.

In Kolchis stellt Aietes Iason die Aufgabe, Drachenzähne zu sähen, und die daraus entsprießenden Riesen, zu erschlagen. Iason wirft einen Felsen zwischen die Riesen, die sich darauf hin selbst erschlagen. Die Argonauten können die überlebenden fünf dann überwinden.
Als Aietes das Vlies dann immer noch nicht herausrückt, sichert sich Iason die Hilfe von dessen zauberkundigen Tochter Medea und raubt das Vlies.
Auf der Flucht vor Aietes und mit Medea tötet diese ihren Bruder Apsyrtos, um den König mit der Totenfeier aufzuhalten.
Apsyrtos' Mord kann laut Argo-Orakel nur von Kirke entsühnt werden. Die Argonauten können mit göttlicher Hilfe die Gefahren der Sirenen, deren Stimmen lauter als Orpheus' Leier sind, bestehen, werden von der Heliostochter entsühnt und bestehen schließlich auch Skylla(1) und Charybdis.
Bei den Phaiaken, die sie freundlich afgenommen hatten, nahen die Kolcher und die Herausgabe der Medeia kann nur durch eine Blitzheirat mit Iason in einer Grotte abgewendet werden.
An den Syrten gestrandet, muss die Argo 12 Tage und Nächte durch die lybische Wüste getragen werden. Die Argonauten sind Gast der Hesperiden, werden von Triton beraten, der Euphemos eine Erdscholle schenkt, und können schließlich nicht in Kreta landen, da sie der eherne Riese Talos daran hindert.
Medeas Beschwörung tötet ihn und sie geraten in einen Sturm, aus dem sie Apollon bei der Insel Anaphe rettet. Dort wirft Euphemos die Erdscholle ins Meer und es erhebt sich die Insel Kalliste (Thera). Nach einer Landung auf Aigina laufen die Argonauten schließlich wieder im Hafen von Iolkos ein.

Es ist nicht ganz klar, wann die einzelenen Stationen der Hin- und Rückfahrt dazugedichtet bzw. erfunden wurden. Da schon zu Homers Zeiten von einem Argonautenepos die Rede war, hat der eher in der Odyssee abgekupfert, als umgekehrt.
Jedenfalls wird in den verschiedenen Quellen von bis zu 60 Argonauten gesprochen, wobei 28 fast überall gleich genannt werden. Dazu gehören:

Iason (Anführer), Tiphys (Steuermann), Ankaios (später Steuermann), Idmon (Seher), Mopsos (Seher), Lynkeus (Späher), Argos(1) (Erbauer der Argo), Peleus, Telamon, Theseus, Peirithoos, Amphiaraos, Laertes, Admetos, Idas, Deukalion, Orpheus, Kastor, Polydeukes, Kalais, Zetes, Meleagros, Eurytion, Herakles, Hylas, Atalante, Kaineus, Palaimon, Kepheus, Autolykos, Menoitios, Aktor, Akastos, Eurytos, Euphemos, Poias, Bootes, Phanos, Staphylos, Erginos, Periklymenos, Augeias, Iphiklos, Euryalos, Peneleos, Leitos, Iphitos, Askalaphos, Ialmenos, Asterios, Polyphemos(2), Butes

Sieben gegen Theben

Polyneikes, Adrastos, Tydeus, Kapaneus, Parthenopaios, Mekistheus, Amphiaraos,
oder (statt Adr. u. Mek.): Eteokles(2), Hippomedon

Epigonen

Alkmaion (Sohn von Amohiaraos), Aigialeus (Sohn von Adrastos), Diomedes (Sohn von Tydeus), Sthenelos (Sohn von Kapaneus), Thersandros (Sohn von Polyneikes), Promachos, Euryalos
und genannt: Amphilochos (Sohn von Amphiaraos)

Kalydonische Jagd

Meleagros, Kastor, Polydeukes, Iason, Peirithoos, Theseus, Idas, Lynkeus, Kaineus, Leukippos, Akastos, Dryas, Hippothoos, Phoinix, Kteatos, Eurytos, Phyleus, Telamon, Peleus, Admetos, Eurytion, Iolaos, Echion, Panopeus, Lelex, Hyleus, Nestor, Ankaios, Kepheus, Arkas, Atalanta, Iphikles, Aiakos, Amphiaraos, Söhne des Thestios

Myrmidonen

Lapithen

Amazonen


zwillinge


Niobiden

Sie sind die Zwilingssöhne des Zeus und der Antiope(1).
Während Amphion als Erfinder der Leier musisch veranlagt ist, besticht Zethos durch seine tatfreudige Art. Seine Neigung gilt eher dem Rinderweiden.
Den Bau der Mauern Thebens kennt schon Homer, wobei Amphion die Leier und Zethos seine Kräfte zu Hilfe nahm.
Seitdem gelten sie als Typen des 'theoretischen' und des 'praktischen Lebens.
Amphions Ende wird durch Niobes Frevel eingeleitet, die meint - ob ihrer sieben Töchter und sieben Söhne - sich mit Leto messen, gar über sie stellen zu können.
Die beiden für ihren Rachedurst bekannten Kinder der Leto, die Götter Artemis und Apollon, lassen sich so etwas jedoch nicht gefallen und erschießen mit Pfeil und Bogen die Kinder mit Ausnahme eines Sohnes (auch Amphion) und einer Tochter (Chloris).
Amphion, der nicht einmal etwas für die Tragödie kann, versucht später aus Kummer über den Verlust der Kinder den Apollontempel zu stürmen und landet als Büßer im Hades.
Sein Zwillingbruder Zethos stirbt kurz zuvor aus Kummer, über die Bluttat seiner Frau Aedon, die neidisch über den Kindersegen ihrer Schwägerin Niobe deren ältesten Sohn umbringen will, versehentlich aber den einzigen eigenen namens Itylos umbringt.
Eigentlich werden als Niobiden die Kinder und Nachfahren des Amphion und der Niobe genannt. Jedoch erinnert das gemeinsame Grab der Parallelgestalten der Dioskuren, das Grab der Niobiden, an die Zeussprösslinge. Und so werden sie bisweilen so genannt.

Dioskuren (Tyndariden)

Kastor
Polydeukes

Apharetiden

Idas
Lynkeus

Aloaden

Ephialtes
Otos

Boreaden

Kalais
Zetes

Aktorionen (Molioniden)

Kteatos
Eurytos
oder deren Söhne:
Amphimachos
Thalpios